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Schwäbische Meisterschaften - Donauwörth, Juni, 2026

Zahlreiche Titel für die VSC-Schwimmer bei den schwäbischen Meisterschaften im heimischen Freibad

Das 18-köpfige Team holt 23 Titel und 46 Medaillen aus dem Becken

Am ersten Juli-Wochenende fanden bei besten Wettkampfbedingungen die schwäbischen Langbahn-Meisterschaften im Donauwörther Freibad am Schellenberg statt. Erstmals seit 1999 durfte der VSC wieder einmal diesen bedeutenden Wettkampf ausrichten. Die großen Mühen in der Vorbereitung wurden durch ein sehr gutes Mannschaftsergebnis belohnt.

Erwähnenswert ist auch, dass es sich um einen integrativen Wettkampf handelt, bei dem auch Para-Schwimmer aus Bayern und Baden-Württemberg in ihren jeweiligen Klassen antraten. Dabei starteten die Paraschwimmer nicht in eigenen Läufen, sondern je nach Meldezeit zusammen mit den anderen Schwimmern, was für alle Beteiligten immer ein besonderes Erlebnis darstellt.

Im jüngsten startberechtigten Jahrgang 2017 konnte der VSC gleich sieben Schwimmer aufbieten, von denen einige ihr Meisterschafts-Debut feierten. Marlene Mutzel trat über die 100m Brust-Strecke an und schwamm auf Rang 18. Felicitas Oberländer landete knapp dahinter auf Rang 19. Wiederum einen Platz davor, auf Rang 17 reihte sich Lea Mertl bei ihrem Debut ein. Auch Hannah Richter trat auf dieser Strecke an und lieferte ein starkes Rennen. Mit Rang vier verpasste sie damit nur ganz knapp ihre erste schwäbische Medaille. Mathilda Hauser schwamm mehrere Strecken und für sie startete der Wettkampf mit den 200m Freistil und Rang 10. Bei den 100m Brust landete sie auf Rang 16 und bei den abschließenden 100m Freistil auf Rang 9. Marlene Lang setzte gleich beim ersten Lauf ein Ausrufezeichen und holte die schwäbische Meisterschaft über 200m Freistil in 3:08,97 min. In der Folge komplettierte sie ihr Medaillen-Set mit Bronze über 100m Rücken sowie Silber über 200m Rücken und 100m Freistil. Felix Seidemann gab sein Debut auf schwäbischer Ebene und erschwamm über 100m Brust Rang 13 in seinem Jahrgang.

Im JG 2016 trat Lucas Reitschuster für den VSC an. Auch er hatte seine Meisterschafts-Premiere und startete ebenfalls über die 100m Brust, wo er sich auf einem soliden 12. Platz einsortierte.

Bjarne Thoma (JG 2015) war über ganze neun Strecken qualifiziert und hatte somit ein großes Wettkampfpensum. Erneut zeigte er seine Klasse auf den Brust-Strecken und sicherte sich über 100m (1:31,42 min) und 200m (3:15,28 min) den Schwäbischen Meistertitel. Er vervollständigte sein Medaillen-Set mit Silber über 100m Schmetterling und Bronze über 200m Lagen sowie 100m Rücken. Über 200m Rücken war er mit Rang vier nicht weit von den Podestplätzen entfernt. Auf den Freistil-Strecken holte er die Ränge 5 und 6.

Im Jahrgang 2014 startete Martin Pajtas ebenfalls neun Mal für den VSC und holte sich dabei drei schwäbische Meistertitel: Über 100m Schmetterling (01:19,35 min), 100m (1:28,34 min) und 200m Brust (3:12,71 min). Seine Gesamtbilanz rundeten drei weitere Vize-Titel über 100m und 200m Rücken sowie 200m Lagen ab. Über die Freistil-Distanzen landete er auf Rang 4 bis 6.

Elena Hauser überragend mit zehn Meistertiteln


Elena Hauser vertrat den VSC im Jahrgang 2013 und setzte an diesem Wochenende gleich mehrere Ausrufezeichen. Sie hatte ganze 12 Starts zu absolvieren – neun reguläre Strecken plus drei Finalteilnahmen. Sie wurde schwäbische Jahrgangs-Meisterin über 100m, 200m und 400m Freistil, 200m und 100m Schmetterling, 100m und 200m Rücken sowie 200m Lagen. Lediglich über 100m Brust wurde sie Vize. Elena war auf vielen Strecken so schnell, dass sie trotz ihres jungen Alters Top-Platzierungen in der offenen Wertung erzielte. Über 200m Schmetterling erreichte sie Rang 4, Bronze wurde es über 400m Freistil (4:45,91 min), Silber über 200m Freistil (2:14,80 min). Über 200m Lagen (2:32,78 min) und 200m Rücken (2:32,60) wurde sie sogar Schwäbische Meisterin in der offenen Wertung. Bei ihrem Finallauf über 100m Rücken konnte sie sich den dritten Platz sichern, bei 100m Schmetterling Rang 4 und bei den abschließenden 100m Freistil Rang 7.

Trainingskollege Moritz Lang (JG 2012) bewies an diesem Wochenende erneut, dass er zur schwäbischen Spitze gehört und konnte bei acht von neun Starts Medaillen holen. Über 50m Schmetterling gibt es nur eine offene Wertung, bei der er Rang 21 einfuhr. Bronze erreichte er über 100m Freistil. Den Viezemeister-Titel holte er sich über 100m und 200m Schmetterling, 200m und 400m Freistil sowie 200m Lagen. Gold und somit den Schwäbischen Meister-Titel sicherte er sich über die Rückenstrecken 100m (1:14,34 min) und 200m (2:40,40 min).

Im selben Jahrgang startete auch Sina Mia Warisch. Sie konnte sich über die beiden Rücken-Strecken qualifizieren und lieferte einen starken Wettkampf ab. Über die 100m Rücken landete sie auf Rang vier und hier war sie nur ca. 1,5 Sekunden von einer Medaille entfernt. Über die 200m Rücken-Strecke kam sie mit Rang 5 ebenfalls in Podest-Nähe. Zudem hatte sie noch zwei 50m-Strecken zu schwimmen, bei denen es eine offene Wertung gibt: Über 50m Rücken landete sie auf Platz 13, über 50m Brust auf Rang 29.

Im JG 2011 sprang Ayla Schädlich für den VSC fünf Mal ins Becken. Sie blieb über 100m Freistil wieder deutlich unter der 1:10 min-Marke, musst sich im gut besetzten Jahrgang aber mit Rang elf begnügen. Zudem absolvierte sie noch alle 50m Kurzstrecken (Brust, Schmetterling, Rücken und Freistil) und landete in der offenen Wertung zwischen Rang 23 und 30.

Ebenfalls im JG2011 war Rückkehrerin Dora Pajtas für den VSC aktiv. Über die Freistil-Strecken musste sie sich noch mit Rang 6 bzw. 7 zufriedengeben. Ihre Stunde schlug dann aber über die Rücken-Strecken. War es über 100m noch Bronze, holte sie über die 200m Gold in 2:37,02 min und landete in der offenen Wertung auf dem Vizemeister-Rang. Mit der Zeit sicherte sie sich zudem das Ticket für die bayerischen Meisterschaften. Ergänzt wurde ihr Auftritt durch einen vierten Platz über 100m Schmetterling und einem 8. Platz in der offenen Wertung über 50m Rücken.

Sophia Seidemann (JG2010) trat über die vier 50m Kurzstrecken an und schwamm sich ins schwäbische Mittelfeld mit Platzierungen zwischen Rang 38 und 21 (50 m Rücken).

Abgerundet wurde das Team von zwei Masters-Schwimmern: Mareike Tegeler absolvierte in der Masters-Klasse AK25 vier Starts über 50m und 100m Schmetterling, 100m Rücken sowie 400m Freistil. Sie konnte sich am Ende des Wochenendes über zwei Meister- und zwei Vizemeister-Titel in ihrer Altersklasse freuen. Zudem war sie auch für die sportliche Betreuung des VSC-Teams verantwortlich.

Joachim Lang (AK45) trat über drei 50m-Strecken an und holte sich die Masters-Meisterschaft über 50m Brust und Rücken sowie den Vizetitel über 50m Rücken.

Alles in allem war es für den VSC Donauwörth ein sehr erfolgreiches Wettkampf-Wochenende und eine gute Teamleistung über alle Altersklassen hinweg. Auch bei der Organisation dieses großen Events lief alles glatt. In diesem Zusammenhang möchten sich die Verantwortlichen des VSC Donauwörth, Abt. Schwimmen, ausdrücklich bei OB Jürgen Sorrée bedanken, der das Freibad für das Wettkampf-Wochenende zur Verfügung gestellt hat und der auch selbst zur Begrüßung der schwäbischen Schwimmer sowie zu zahlreichen Siegerehrungen vor Ort war. Ein Dank geht auch an das Team des städtischen Freibads, das das Aufbauteam stets mit Rat und Tat unterstützt hat.

Mit diesem positiven Fazit geht es nun an die Vorbereitung für den Saisonabschluss, die Bayerischen Meisterschaften in Würzburg.

Bild Schwabische Meisterschaften Donauworth 3

BU: Das VSC-Team bei den schwäbischen Meisterschaften im heimischen Freibad

Hinten: Martin Pajtas, Bjarne Thoma, Moritz Lang, Elena Hauser, Dora Pajtas, Ayla Schädlich, Sina Mia Warisch, Sophia Seidemann, Dagmar Tegeler (wg. Verletzung nicht am Start), Mareike Tegeler (v.l.n.r.);

vorne: Felicitas Oberländer, Felix Seidemann, Marlene Mutzel, Mathilda Hauser, Marlene Lang, Hannah Richter, Lea Mertl (v.l.n.r.)

Bild: Yurika Schädlich